Feststellanlagen

Feststellanlagen oder auch Türfeststellanlagen dienen dem Offenhalten von Brandabschlüssen. Im Gefahrenfall sollen die Brandschutztüren schließen und einen Feuerdurchbruch verhindern. Wo solche Anlagen zu installieren sind, schreiben die jeweils gültigen (Sonder-)Bauvorschriften vor. Ein Flur von mehr als 30 m Länge muss bspw. über Rauchschutztüren verfügen. Im Brandfall schließen die Schutztüren automatisch, um eine rauch- und brandfreie Evakuierung zu gewährleisten.

Die Mitarbeiter von SCHÜTZ erstellen ein zeitgemäßes Konzept unter Einbindung und Planung der notwendigen Bauabschnitte im Rahmen eines funktionsfähigen Alltagsablaufs und realisieren die technische Umsetzung der gesamten Anlage.

Wissenswertes zu Feststellanlagen

  • Feststellanlagen müssen über einen Tast-Knopf zur händischen Aktivierung verfügen. Dieser Taster muss rot sein, er muss eine Größe von min. 16 cm² haben und muss die Aufschrift "Tür schließen" bzw. "Tor schließen" tragen.
  • Eine Feststellanlage benötigt eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung, die in der Regel fünf Jahre gültig ist und auf Antrag verlängert werden kann.
  • Feststellanlagen werden nur als komplettes System geprüft. Dabei werden alle Teile des Systems geprüft. Wenn einzelne Komponenten gegen nicht in der Zulassung aufgeführte Komponenten getauscht werden, verliert die Zulassung an Gültigkeit.
  • Sofern keine kürzere Frist festgelegt ist, müssen Feststellanlagen nach der Zulassung jährlich vom Betreiber geprüft und gewartet werden. Die Dokumentation muss aufbewahrt und auf Verlangen vorgezeigt werden.
  • Das Blockieren einer zugelassenen Feststellanlage bspw. mit Hilfe eines Türkeils wird gemäß §145 StGB mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe geahndet.